Radioprogramm

Bayern 2

Jetzt läuft

Hörspiel

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.05 Uhr
BR-Heimatspiegel

Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. Mit Andi Ebert 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.45 Uhr
Positionen

Heute: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Mit Luise Kirsch, Regensburg

07.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

07.05 Uhr
radioMikro

Das radioMikro Lachlabor: Was kann man mit einem Bleistift machen außer schreiben? Von und mit Tina Gentner und Mischa Drautz 7.30 Sonntagshuhn "Krötenfrosch" Von Silke Wolfrum Die Kriminalfälle von Schrapp & Rübe: Der Zauberstab Von Laura Feuerland Mit Jens Wawrczeck, Hubert Mulzer, Rainer Bock, Charlotte Bufler, Elisabeth Tscharke Die unsinkbaren Drei: Frösche Von Wilhelm Nünnerich

08.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

08.05 Uhr
Katholische Welt

Das Lied von der befreiten Seele Der Mystiker und Poet Maulana Dschelaladdin Rumi Von Dorette Deutsch Es gibt wenige Dichter und Gelehrte des Mittelalters, deren Verse heute noch so häufig zitiert und gelesen werden wie die des islamischen Mystikers Dschelaladdin Rumi. Bis heute suchen Millionen von Besuchern jährlich sein Grab im zentralanatolischen Konya auf. Geboren 1207 in Balkh, im heutigen Afghanistan, floh die Familie des Vierzehnjährigen vor den Eroberungen Dschingis Khans in das sichere Seldschukenreich in Zentralanatolien. Nach Jahren als angesehener Lehrer an einer Konyaner Madrasa begegnet Rumi dem Wandermönch Shams-e Tabrizi, der ihn auf den Weg der Spiritualität führt. Nach Überzeugung des Sufismus kann man nur im Herzen eines anderen sich selbst erkennen und die Gegenwart Gottes erleben. Grundlage des mystischen Gedankens ist die Annahme, in allem Leben, in großen und kleinen Dingen, die Zeichen göttlichen Wirkens zu sehen. Als sein Gefährte Shams-e Tabrizi verschwindet, kommt Rumi nur durch das Schreiben seiner Trauer über den Verlust hinweg. So entstehen die 26 600 Doppelverse seines "Mathnawi", eines "Korans in persischer Sprache". Bis heute gehört das Werk Rumis in Zentralasien zur Volkskultur, das mehrfach kommentiert, in viele Sprachen übersetzt und vertont wurde. Auch in der westlichen Welt gibt es viele Anhänger dieser toleranten mystischen Strömung des Islam, des Sufismus. Heute gilt Rumi als einer der größten persischen Dichter. Er wird in Ost und West geschätzt.

08.30 Uhr
Evangelische Perspektiven

Tiefe Freundschaft Verbundenheit über Raum und Zeit Von Rita Homfeldt Am Anfang steht etwas Gemeinsames, ein geteiltes Interesse oder ein geteiltes Lebensgefühl. Im Laufe der Zeit kann daraus Freundschaft entstehen. Sie braucht Zeit, um zu wachsen. Doch der heutige Lebensstil sorgt dafür, dass man wenig Zeit hat für Wesentliches. "Wer die Freundschaft aus seinem Leben entfernt, der nimmt wohl auch die Sonne aus der Welt", schrieb der Philosoph Cicero schon in der Antike. Doch was ist, wenn die Freundschaft wie in Coronazeiten nicht mehr so gelebt werden kann wie gewohnt? Was trägt jetzt? Rita Homfeldt sucht in der Bibel und in der Philosophie nach Spuren, wie Freundschaft schwierige Zeiten überstehen kann. Dabei lässt sie sich von dem Satz leiten, den Aristoteles geprägt hat: "Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern".

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
Bayern 2 am Sonntagvormittag

Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton. 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
kulturWelt

12.30 Uhr
radioTexte - Das offene Buch

Achtzehn neue Erzählungen versammelt das neue Buch vielseitigen ungarischen Schriftstellerin Zsófia Bán, und alle kreisen ums Atemholen und nicht mehr atmen können, auch die Titelgeschichte "weiter atmen" über einen autistischen Jungen. Lesung: Laura Maire. Cornelia Zetzsche im Gespräch mit Zsófia Bán. Ausgerechnet jetzt, in einer Zeit des "I can't breathe" in den USA und eines Virus, das weltweit zu Atemnot und Lungenversagen führt, erschien der neue Erzählband der ungarischen Schriftstellerin Zsófia Bán, die an der Nahtstelle von Bild und Text arbeitet. Auch "weiter atmen" enthält Fotos von Rimbaud etwa, einem ihrer Protagonisten. Es geht um's Atmen, um Körperlichkeit, um das sich Ausgeliefert-Fühlen. Aber "weiter atmen", die Titelgeschichte, signalisiert ein Happy End für Robika, einen autistischen Roma-Jungen in Budapest. Zsófia Bán, 1957 in Rio de Janeiro geboren und weit gereist, lebt als Schriftstellerin und Professorin in Budapest. Im Skype-Gespräch erzählt sie von ihrem Schreiben, von Armut und Schönheit in Budapest und von der dünnen Luft auf politischer Ebene in Ungarn. Lesung: Laura Maire Regie: Eva Demmelhuber Im Gespräch: Zsófia Bán Moderation und Redaktion: Cornelia Zetzsche Nach der Sendung als kostenloser Podcast unter bayern2.de/lesungen verfügbar

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioReisen

Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Diwan

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
Hörspiel

Güldens Schwester Von Björn Bicker Musik: Derya Yýldýrým/Sebastian Reier/Tobias Levin Regie: Björn Bicker BR 2020 Ursendung Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr "Ich war eine der ersten auf dem Schulhof. Weil ich das vom Fenster aus gesehen habe. Meine Klasse hat in der zweiten Stunde eine Arbeit geschrieben. Mathe. Bruchrechnen. Seitdem träume ich jede Nacht vom Bruchrechnen." Fatma ist Lehrerin und wird Zeugin eines schrecklichen Verbrechens. Auf dem Schulhof tötet ein Junge seinen Mitschüler mit einem Messer. Von einem Moment auf den Nächsten ist nichts wie zuvor. Fatma erzählt, wie die Tat die Schule verändert, wie die Lehrer*innen reagieren, die Schüler*innen, die Eltern, die Öffentlichkeit. Und während sie sich an den Tag erinnert, an dem sie da am Fenster des Klassenzimmers stand, entschwinden ihr alle Gewissheiten, die ihr Leben bisher zusammengehalten haben. Sie versucht sich zu vergegenwärtigen, warum sie eigentlich Lehrerin geworden ist, was das mit der Einwanderungsgeschichte ihrer Familie zu tun hat, mit ihrer Mutter. Sie spricht über Liebe, Mitgefühl und den täglichen Rassismus, den sie von klein auf erlebt und verinnerlicht hat. Und während sie erzählt, taucht die Erinnerung an ihre Schwester wieder auf, Gülden, die als Kind von einem Auto überfahren wurde, dessen Fahrer nie ermittelt wurde. Während sie versucht, mit dem Mord, den Befragungen der Polizei, den Annäherungsversuchen des Direktors und der Schwangerschaft ihrer besten Freundin zurecht zu kommen, begleitet sie unentwegt dieses eine Lied, das von Verlust und Sehnsucht und Aufbruch in eine neue Zeit erzählt. "Nach einer langen und intensiven Recherche in verschiedenen Schulen, habe ich versucht Dokument und Fiktion zu einer Erzählung zu verdichten. Der Text nimmt die Spur zweier Verbrechen auf und beleuchtet auf eine sehr persönliche und intime Art die blinden Flecken einer Gesellschaft, die zu zerbrechen droht, anstatt zusammenzuwachsen." (Björn Bicker) Björn Bicker, geb. 1970 in Koblenz,Schriftsteller und Theatermacher an der Schnittstelle von Kunst, Politik, Literatur und sozialer Praxis. Intensive Beschäftigung mit der deutschen und europäischen Einwanderungsgesellschaft. Entwicklung partizipativer Stadtraumprojekte, Veröffentlichungen zahlreicher Theaterstücke, Aufführungen an deutschsprachigen und internationalen Bühnen. Werke u.a. Illegal. Wir sind viele. Wir sind da. (2009), Deportation Cast (2010), Die Insel (NEW HAMBURG) (2014), Das letzte Parlament (2018), Lehrer*innen (2019), Was wir erben (Roman 2013), Was glaubt Ihr denn (2016), BR-Hörspiele u a. Kingdom of Schön (2010), Egzon (2011), Urban Prayers (2016).

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Achim Bogdahn im Gespräch mit Peter Gaymann, Cartoonist Nur wenigen Cartoonisten gelingt es, mit ihren Zeichnungen auch als Künstler wahrgenommen zu werden. Peter Gaymann hat es geschafft. Zu seinem 70. Geburtstag am 26. Juni wiederholen wir ein Gespräch von 2010.

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioDoku

Der Mörder und meine Cousine #4 Vier Tabletten Von Burchard Dabinnus und Tatjana Thamerus Saskia ist tot - umgebracht durch ihren Partner. Saskias Cousin Burchard lässt die Tat nicht los. Er fragt sich: Hätte ihr Tod verhindert werden können? Burchard wird zum Ermittler in eigener Sache und stößt auf einen Abgrund an Gewalt. Es entsteht ein sehr persönlicher True-Crime-Podcast, der in sieben Teilen die grausame Vorgeschichte des Täters genauso aufarbeitet wie das Leben seiner Opfer. Burchard und Tatjana treffen Konstantin U, der als Kind danebenstand, als Winfried B seine Mutter ermordete. Konstantin U nimmt Burchard und Tatjana mit ins Landgericht und beantragt für sie die Akten aus dem Wiener Mordprozess. Darin finden die beiden eine weitere Spur, die nach Finnland führt.

17.30 Uhr
Bayern 2-Playlist

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
Kulturjournal

19.30 Uhr
Musik für Bayern

Moderation: Tobias Föhrenbach

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Bayerisches Feuilleton

Bayerische Berufungen und Instanzen Der Scharfrichter Von Bernhard Setzwein Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Seit über 150 Jahren, wenn es auf dem Münchner Oktoberfest heißt "Auf geht's beim Schichtl", vollzieht "Ringo, der Schreckliche" eine grausame Prozedur: Mittels einer Guillotine enthauptet er Freiwillige aus dem Publikum. So wird eine Gestalt dem schenkelklopfenden Gaudium preisgegeben, die jahrhundertelang die Menschen in Angst und Schrecken versetzte: der Scharfrichter. Auch in Sketchen Karl Valentins treibt er sein Unwesen, etwa in der Szene "Die Schlamperei". Ausgerechnet am Todestag des Komikers, dem 9. Februar 1948, wurde vor der Münchner "Spruchkammer IV" Johann Reichart, dem letzten Scharfrichter Bayerns, für seine Rolle in der NS-Zeit der Prozess gemacht. Er kam auf die monströse Zahl von 3165 Hinrichtungen. Am Ende seines Lebens war er ein gebrochener Mann. Ohne Zweifel eine Institution also, der Scharfrichter, aber wohl nicht immer eine Berufung: Der Henker galt als unreine Person und mußte außerhalb der Stadtmauern leben. Schicksalshaft vererbte sich das Amt von Generation zu Generation. Über solche Familienbande hat sich Bernhard Setzwein für sein "Bayerisches Feuilleton" mit Oliver Pötzsch unterhalten, Nachkomme aus der Schongauer Henkers-Dynastie der Kuisls und Autor einer erfolgreichen Krimi-Serie mit einer mittelalterlichen Henkerstochter als Heldin. Er weiß um die Faszination, die von diesem schrecklichen Handwerk ausgeht. Damit spielten auch jene "Elf Scharfrichter", die 1901 in Schwabing eines der ersten deutschen Kabaretts etablierten. Ihr Erbe wird noch immer fortgesetzt im "Passauer Scharfrichterhaus", dessen Gründer Walter Landshut ebenfalls in der Sendung zu Wort kommt.

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioFeature

Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Zündfunk Generator

Mit Barbara Streidl Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Mehmets Schollplatten Mit Mehmet Scholl und Achim Bogdahn

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (I)

Albert Lortzing: Konzertstück E-Dur (Peter Damm, Horn; Staatskapelle Dresden: Siegfried Kurz); Carl Philipp Emanuel Bach: Konzert c-Moll, Wq 43, Nr. 4 (Michael Rische, Klavier); Arnold Schönberg: Konzert B-Dur (Quatuor Diotima; MDR-Sinfonieorchester: Jun Märkl); Franz Schmidt: Konzertante Variationen über ein Thema von Beethoven (Carlo Grante, Klavier; MDR-Sinfonieorchester: Fabio Luisi); Eduard Künneke: "Tänzerische Suite", op. 26 (Orchester der Staatsoperette Dresden: Ernst Theis)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur, BWV 1051 (Concerto Italiano: Rinaldo Alessandrini); Ludwig van Beethoven: Sonate D-Dur, op. 10, Nr. 3 (Stephen Kovacevich, Klavier); Ottorino Respighi: "Vetrate di chiesa" (Radio Filharmonisch Orkest Holland: Vladimir Ashkenazy); Alexander von Zemlinsky: Sechs Gesänge nach Gedichten von Maurice Maeterlinck, op. 13 (Violeta Urmana, Mezzosopran; Gürzenich-Orchester Kölner Philharmoniker: James Conlon); Sergej Prokofjew: Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur (Nikolai Lugansky, Klavier; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Kent Nagano)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Jean-Baptiste Lully: "Le bourgeois gentilhomme", Première Suite (Le Concert des Nations: Jordi Savall); Ralph Vaughan Williams: "In the Fen Country" (New Zealand Symphony Orchestra: James Judd); Wilhelm Friedemann Bach: Konzert Es-Dur (Michael Behringer, Robert Hill, Cembalo; Freiburger Barockorchester: Gottfried von der Goltz)

04.58 Uhr
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