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Kultur und Politik am Morgen

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Aus den Feuilletons

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Wort zum Tage

Ulrike Greim, Weimar Evangelische Kirche

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Politisches Feuilleton

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Buchkritik

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Informatikerin Christiane Floyd im Gespräch mit Annette Riedel

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Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
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18.30 Uhr
Weltzeit

Moderation: Katja Bigalke Die Toten von Zarzis Flüchtlinge in Tunesien Von Florian Guckelsberger Weil die Zustände in Libyen immer schlimmer werden, versuchen mehr Menschen, über Tunesien nach Europa zu gelangen. Aber auch von hier ist der Weg über das Meer nach Italien gefährlich. Allein Anfang Juni ertranken vor der Küste des südtunesischen Zarzis mehr als 60 Menschen. Tunesische Fischer, die die Körper der Ertrunkenen bergen, versuchen, diesen Toten eine Würde zu verleihen.

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Zeitfragen. Forschung und Gesellschaft

Magazin Moderation: Martin Mair Empathie im Hirn Was unser Empfinden für Mitleid beeinflusst Von Simon Schomäcker und Müllschlucker für Flüsse Das umstrittene Projekt Ocean Cleanup Von Dirk Asendorpf

19.30 Uhr
Zeitfragen. Feature

Auf der Spur des Erregers Woher stammt das Corona-Virus? Von Sven Kästner Weltweit versuchen Forschende, die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu rekonstruieren. Klar ist: Der Erreger hat seinen Ursprung in Tieren. Hätte ein besserer Artenschutz die Ausbreitung des Virus verhindern können?

20.00 Uhr
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20.03 Uhr
Konzert

Live aus der Jesus-Christus-Kirche Berlin Dieterich Buxtehude Präludium in D Georg Böhm "Ach wie nichtig, ach wie flüchtig" Olivier Messiaen Joie et clarté des corps glorieux Johann Sebastian Bach "Allein Gott in der Höh sei Ehr" BWV 633 Concerto a-Moll - 1. Satz BWV 663 Jan Sören Fölster, Orgel Claude Gervaise Danserie (Auszüge) Cesar Franck Piece héroïque Georges Delerue Fanfares pour tous les temps (Auszüge) Georg Friedrich Telemann Heldenmusik (Auszüge) Claude Debussy Masques Salaputia Brass

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Freispiel

Schwerpunkt: Körper der Gewalt (save me) not Von "Frauen und Fiktion" Textfassung: Anja Kerschkewicz Regie: Anja Kerschkewicz und Eva Kessler Mit: Josefin Platt, Shari Asha Crosson, Ulrike Krumbiegel, Elisabeth Hoppe, Lina Krüger, Toni Lorentz, Eva Kessler Musik und Geräusche: Lina Krüger und Jonas Mahari Ton und Technik: Andreas Stoffels, Susanne Beyer und Philipp Adelmann Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020 Länge: ca. 54'30 (Ursendung) Seit Jahrtausenden hält sich der Mythos des "Fräuleins in Not": eine schöne, junge Frau wird von einem Bösewicht entführt und von einem männlichen Helden gerettet. Das Hörspiel sagt diesem Mythos den Kampf an. Hartnäckig hält sich der Mythos des "Fräuleins in Not". Eine schöne, junge Frau wird von einem Ungeheuer oder Bösewicht entführt und von einem männlichen Helden gerettet. Früher warteten Andromeda oder Rapunzel an einem Felsen oder auf einem hohen Turm, heute sind es Princess Peach oder Krystal in Computerspielen. In diesem Hörspiel retten sie sich endlich selbst. In vier Levels ändern sie die Regeln und kämpfen gegen Ohnmachtsgefühle, Vorbildabstinenz und eine Ungerechtigkeitsgesellschaft. Dabei knüpfen sie an bereits gekämpfte Kämpfe von Pionierinnen der feministischen Selbstverteidigung an und befreien sich aus der Opferrolle. Die Geschichten einer Shaolin-Nonne oder einer Box-Olympiasiegerin mischen sich mit O-Tönen von "Alltagsfrauen", die von Situationen erfolgreicher Selbstverteidigung berichten. Am Ende gehen aus dieser Auseinandersetzung über Handlungsmacht und Ohnmacht Heldinnen hervor. Das Performancekollektiv "Frauen und Fiktion" stellt sich mit Humor dem Mythos, dass Frauen das von Natur aus schwächere Geschlecht seien. Ihr Hörspiel basiert auf Recherchen und Interviews mit (Kampf-) Sportlerinnen, Selbstverteidigungslehrerinnen, Sozialarbeiterinnen und vielen anderen Frauen, die Gewalt erlebt und bewältigt haben. Aus diesem Material entstehen neue Narrative, welche die Möglichkeiten des Frau-Seins im Sinne von "Multiple femininities" erweitern. . Das Performancekollektiv "Frauen und Fiktion" (Anja Kerschkewicz, Eva Kessler, Felina Levits, Paula Reissig) gründete sich 2014 und forscht seitdem an Gedankenexperimenten über Geschlechterrollen. Eine zentrale Rolle spielen dabei (Lebens-) Geschichten aus Interviews und Theorierecherchen. Neben Vorträgen und Workshops (z.B. an der Universität der Künste und auf Kampnagel) entstanden zuletzt die Performances zu den Themenkomplexen "Gewalt" ("You Are A Weapon!", Theaterdiscounter Berlin 2018, "(save me) not", Theater Oberhausen 2020) und "Care" ("Care 3.0", Treibstoff Theatertage Basel/junges Theater Basel 2019). (save me) not

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Klangkunst

Otaku Nation Von Udo Moll Altsaxophon und Bassklarinette: Frank Gratkowski Tsugaru-Shamisen: Josh Chuang Gitarre: Julien Desprez Modular-Synthesizer: Udo Moll Produktion: Deutschlandfunk Kultur/SWR 2020 Länge: ca. 50' (Ursendung) Automatengedüddel, ratternde Stahlkugeln, Geräusche von Tasten, Joysticks und Controllern: Hörstück über das Pachinko-Spiel mit Abstechern zum Nô-Theater, zur Shinto-Mythologie, Yakuza-Kultur und zu KI-gestützter Sprachsynthese. Das Klischee des stillen, sich in Zen-Ästhetik disziplinierenden Japaners zeigt höchstens die halbe Wahrheit. Es gibt im japanischen Alltag mannigfaltige Zonen des Lärms, eine kindliche Freude an lauten Lebensäußerungen. Dazu gehören die Emissionen einer besonderen nationalen Leidenschaft: des Spielens. Betritt man eine Pachinko-Halle, versinkt man sogleich im infernalischen Lärm. Aus allen Richtungen schallen Ansagen, Explosionen, Gefiepe, 8-Bit-Gedudel und penetrante Game-Musik. Kleine Stahlkugeln rattern durch Automaten. Dazu die Geräusche derer, die konzentriert auf Tasten einhacken und an Joysticks reißen. Das Hörstück "Otaku Nation" führt durch die Klangwelten von Pachinko und Arcade- Gamingkultur mit Abstechern zum Nô-Theater, zur Shinto-Mythologie, Yakuza und zu KI-gestützter Sprachsynthese. Udo Moll, geboren 1966 in Kirchheim unter Teck, ist Trompeter und Komponist. Seit 2016 arbeitet er verstärkt mit analogen Modularsynthesizern. 2014 Nominierung für den Deutschen Musikautorenpreis, 2016 Kompositionsstipendium der Villa Aurora (Pacific Palisades/USA). Sein Hörstück "ENIAC Girls" (Dlf Kultur 2018) wurde auf dem Prix Marulic 2019 mit dem Special Achievement Award ausgezeichnet. Otaku Nation

01.00 Uhr
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01.05 Uhr
Tonart

Weltmusik Moderation: Olga Hochweis

02.00 Uhr
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04.00 Uhr
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